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Die Narren waren wieder unterwegs

Media Mobil GmbH überträgt Karnevalsumzüge in Mitteldeutschland  

In der „fünften“ Jahreszeit waren auch die Übertragungswagen der Media Mobil GmbH (MMG) im Dauereinsatz. Am Rosenmontag waren die Kameras des MDR Fernsehens zum ersten Mal beim Fasching in Wittichenau in der Oberlausitz im Einsatz. Seit 300 Jahren wird hier Karneval gefeiert. „SachsenSpiegel“-Moderatorin Anja Koebel und ihr "Hier ab vier"-Kollege Andreas Fritsch begaben sich mitten ins närrische Getümmel und präsentierten "Wittichenau helau" auf dem Bildschirm.  

In Radeburg fand wieder der größte sächsische Karnevalsumzug statt. Zum 50. Mal verwandelten die Narren das sonst eher beschaulich kleine Radeburg in eine Metropole mit über 50.000 Zuschauern, 3.000 Karnevalisten und 80 rollenden Faschingswagen.  

Zum 19. Mal war Köthen am Rosenmontag das Mekka der Karnevalisten aus ganz Sachsen-Anhalt. Bereits zum 9. Mal übertrug das MDR FERNSEHEN den Umzug live. Die über 150 Festwagen aus Anhalt, der Altmark, dem Harz oder dem Burgenland gestalteten den größten Rosenmontagsumzug in Mitteldeutschland. Die Ü-Wagen der MMG standen auch in der thüringischen Karnevalshochburg Wasungen.  

Operngenuss in Berlin

Für arte und den Rundfunk Berlin-Brandenburg hat die Media Mobil GmbH Anfang Februar eine Aufführung von „L’Orfeo“ aus der Berliner Staatsoper aufgezeichnet. Monteverdis erste Oper von 1607 gilt als die Oper, mit der die Geschichte des abendländischen Musiktheaters beginnt: „L’Orfeo“ ist meisterhaft in der Klarheit der Melodien und Gesangslinien sowie im Farbenreichtum der Instrumentation.

Erzählt wird in „L’Orfeo“ ein großer Mythos des Abendlandes: Die frisch verheiratete Eurydike wird von einer Schlange gebissen und stirbt, woraufhin ihr Gatte, der Sänger Orpheus, in die Unterwelt hinabfährt, um sie zurückzuholen. Sein Gesang ebnet ihm die Wege, der Unterwelt-Herrscher Pluto ist bereit, Orpheus seine Eurydike zurückzugeben. Einzige Bedingung: Er darf sich nicht nach ihr umdrehen, wenn er sie aus der Unterwelt führt. Orpheus, durch ein Geräusch irritiert, blickt jedoch zurück und verliert Eurydike für immer. Der Australier Barrie Kosky zeigt in seiner Berliner Inszenierung einen Orpheus, der sich selbst als Maß aller Dinge sieht und seine Musik über alles stellt.

Die Staatskapelle Berlin spielte unter der Leitung von René Jacobs. Der frühere Chorknabe widmet sich seit 1982 der musikalischen Leitung und Bearbeitung von Barockopern mit Schwerpunkt auf der frühen venezianischen Oper Monteverdis, Cavallis und Cestis. 2005 wurde René Jacobs von der MIDEM zum Künstler des Jahres 2005 gewählt und sein „Le nozze di Figaro“ mit zwei MIDEM Classical Awards sowie dem Grammy Award for Best Classical Album ausgezeichnet.

Pressemitteilung © Media Mobil GmbH 3/2007